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Papegojan 1627
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Papegojan 1627

798,00 zł
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Name: Papegojan

  • Katalognummer: ZL:005
  • Maßstab: 1:72
  • Länge: 500 mm
  • Breite: 212 mm
  • Höhe: 395 mm
  • die Anzahl in dem Paket: 1 Stück
  • Art der Verpackung: Box (500x350x50 mm)

Laser-Cut Kartonbausatz enthält:

  • Alle Teile lasergeschnitten aus Karton
  • Laser gravierter Brettverlauf an Decks
  • alle Rumpfplanken mit Laser geschnitten und geformt
  • Kanonen
  • Rundstäbe aus Holz zum Mast und Rahbau
  • Blöcke und Jungfern 
  • Draht
  • Fertig Dekoration
  • Flaggen auf Papier mit Leinwandstruktur
  • Laser-Cut Segel mit augetragener Verteilung auf Stoffstreifen und Verstärkungen
  • Schnüre nach geeigneter Gradation
  • Illustrierte Bauanleitung mit vielen Fotos und Beschreibungen, darstellende nicht nur weitere Bauetappen, sondern auch Methoden des Zusammenklebens und Streichens, als ein ausführlicher Ratgeber
  • Übersetzung: Deutsch, Englisch, Polnisch

Die Papegojan (der Papagei) ist ein Pinaßschiff, bewaffnet mit 16 Kanonen. Sie wurde 1623 auf Befehl Gustav Adolfs von Anton Monier in den Niederlanden erworben und im Sommer 1624 zusammen mit sieben Galeonen (Kristina, Tigern, Solen, Enhörningen, Mänen, Regnbagen und Pelikanen) und einem weiteren Pinaßschiff (Regnier) nach Schweden überführt. Im Jahr 1627 beteiligte sie sich an der Blockade Danzigs und nahm als kleinstes schwedisches Schiff an der Schlacht von Oliva teil. 1628 kehrte sie zur Danziger Bucht zurück und blockierte die Weichselmündung. 1629 operierte sie im Rahmen des zur Blockade von Wismar abkommandierten Geschwaders. Sie wurde 1644 versenkt. Die Wasa-Dynastie begann ihre Herrschaft in Schweden mit der Proklamation von Gustav Eriksson zum König im Jahre 1523. Auf seinen Antrag beschloss das schwedische Parlament die erbliche Thronfolge, wonach nach dem Tod des Vaters sein erster Sohn Erik herrschte. Er wurde jedoch nach ein paar Jahren von seinen Brüdern gestürzt und der zweite von ihnen Johann ging als neuer König von Schweden in die Geschichte ein. Er war mit Katharina Jagiellonica verheiratet und ihr gemeinsamer Sohn Sigismund wurde 1587 zum polnischen König gewählt, während er in Schweden zur gleichen Zeit Thronfolger war. Während seiner Herrschaft in Polen als Sigismund III. Wasa bemühte er sich um die schwedische Krone, was ihm 1594 gelang. Bereits 1599 wurde er jedoch von seinem Onkel Karl, dem dritten Bruder von Erik und Johann, vom Thron verdrängt. Nach ihm übernahm sein jugendlicher Sohn Gustav Adolf die Herrschaft in Schweden und die praktische Lösung der Konflikte mit familiärem, politischem und religiösem Hintergrund führte zum Krieg. Umgeben von potenziellen Feinden Dänemark, Polen und Russland fasste Gustav Adolf den Plan, den Ostseeraum zu erobern. Der Krieg mit Dänemark endete 1613 mit dem Frieden von Knäred, wonach Schweden eine horrende Entschädigung zahlen musste; der Krieg mit Russland endete wiederum 1617 mit einem Sieg. Um die Vorherrschaft an der östlichen und südlichen Ostseeküste zu erlangen brauchte der schwedische König eine gut ausgebaute Kriegsflotte, geeignet zum Schützen der Truppentransporte, zum Blockieren der Häfen und Respekt einflößend. Bis dahin bestand sie hauptsächlich aus kleinen, meistens eindeckigen Schiffen, bewaffnet mit 12-Pfund-Kanonen. Der ambitionierte Flottenausbau umfasste den Bau von fünf großen doppeldeckigen Schiffen (darunter der bekanntesten, jedoch nicht der größten Vasa). Da der Bedarf an neuen Schiffen die Kapazitäten der heimischen Werften überstieg, wurden einige von ihnen im Ausland gekauft. Der Krieg mit Polen dauerte mit Unterbrechungen von 1617 bis 1629. Im Jahr 1625 besetzten die Schweden fast vollständig Livland, aber die heimkehrende Flotte erlitt einen schmerzlichen Verlust von 10 Schiffen während des Sturms bei Domenäs. Im nächsten Jahr fielen die Schweden in Pommerellen und Preußen ein, sie näherten sich Danzig. Im Endeffekt gelang es ihnen nicht, die Stadt einzunehmen, aber sie blockierten den Ostseehafen. Am 28. November 1627, bevor die zur Hafenblockade eingesetzten Schiffe zum Überwintern nach Schweden aufbrachen, kam es auf den Gewässern der Danziger  Bucht zu einer Schlacht mit polnischen Kriegsschiffen, die als die Schlacht von Oliva in die Geschichte einging. Die Polen eroberten damals die Galeone Tigern, und eine weitere, die Solen, wurde von der eigenen Besatzung versenkt. Die übrigen vier Schiffe: die Enhörningen, die Mänen, die Pelikanen und die Papegojan konnten nach Älvsnabben und weiter nach Stockholm abziehen. Im Jahr 1628 operierten die schwedischen Kriegsschiffe in der südlichen Ostsee: sie blockierten Danzig und andere Häfen, sie halfen auch den in Stralsund von habsburgischen Truppen belagerten Dänen. Nach Aufbruch polnischer Kriegsschiffe nach Wismar im Januar 1629 wurden die schwedischen Kriegsschiffe zur Blockade dieses Hafens eingesetzt. Im Januar 1632 beteiligten sie sich an dessen Besetzung und eroberten alle dort liegenden Schiffe. Im gleichen Jahr verstarb Sigismund III. Wasa, und Gustav Adolf fiel im Gefecht. Deren Nachfolger beschritten weiter den Weg der militärischen Konfliktlösung zwischen den Völkern. Die schwedische Kriegsflotte wurde sehr mächtig, die polnische dagegen hörte praktisch auf zu existieren.

ZL:005
2 Artikel

Technische Daten

Maßstab
1:72
Hauptmaterial
Karton
Typ
Laserschnitt